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Stadt heißt Ratskeller-Pächter willkommen

Bürgermeister Reiner Brombach (links) und Stadtmarketingchef Alexander Perl (rechts) haben gestern gemeinsam mit Mitgliedern von Rat und Verwaltung sowie Vertretern
öffentlicher Einrichtungen und Partnerfirmen die neuen Pächter des Ratskellers willkommen geheißen
Bückeburg (bus). Über Blumen und freundliche Begrüßungsworte freuten sich Uwe Wilhelm (von links) sowie das Ehepaar Jannette und Dieter Spott. Das städtische
Gastronomieprojekt habe sich unter den Vorgängern Miller und Ostermeier einen weit über die Stadtgrenze hinausreichenden guten Ruf erworben, sagte Brombach in seiner
Begrüßungsrede: „Wir gehen davon aus, dass diese Blüte unter Ihrer Regie eine Fortsetzung finden wird.“
Quelle: Schaumburger-Nachrichten v. 2.8.11
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Bückeburg (bus). Nach rund einmonatiger Betriebspause öffnet der Ratskeller am Montag, 1. August, erneut seine Pforten. Hintergrund der kurzen Pause in Bückeburgs prominentester Gastronomie-Adresse ist ein
Pächterwechsel. Auf Gabi und Edgar Miller, die das Haus 17 Jahre lang geführt und Ende Juni ihren Abschied genommen hatten, folgen Dieter Spott und Werner Neugebauer. Das bislang in der Mühlenrater Mühle in
Schwalmtal am Niederrhein engagierte Duo wird unterstützt von Uwe Wilhelm
Jedes Mitglied des Trios verfügt über langjährige Erfahrungen in der Gastronomie. „Knapp vier Jahrzehnte“, sagt Dieter Spott, sei er in diesem Metier tätig. Zunächst habe er als 14-Jähriger eine
Kellnerlehre begonnen – „mit richtigem Service von vorne bis hinten“ – und sich später zusätzlich zum Koch ausbilden lassen. Neugebauer und Wilhelm verfügen ebenfalls über Ausbildungen zum Koch
respektive Küchenmeister. „Wir können uns also in der Küche abwechseln und den Betrieb bei gleichbleibend hoher Qualität ohne Ruhetag reibungslos organisieren“, erläutert Spott, der den Ratskeller bis Ende
September gemeinsam mit Wilhelm führen wird. Neugebauer kümmert sich derzeit noch um das Ausflugslokal in Schwalmtal, wo der Pachtvertrag am 30. September ausläuft.
Dass das Trio auch größere
Gesellschaften zu bewirten weiß, stellen zahlreiche bisherige Stationen ihres Wirkens unter Beweis. Das Haus am Niederrhein etwa verfügt über 180 Restaurant- und 350 Biergartenplätze. Kollege Wilhelm zeichnete
für die Bewirtung einer 4000 Personen fassenden Konzerthalle verantwortlich. Auch Engagements an der Ostsee in Usedom und Timmendorfer Strand betrafen Objekte der umfangreichen Art. „Eine Eckkneipe habe ich nie
gemacht“, gibt Spott zu verstehen.
Auf das Objekt „Ratskeller“ sind die neuen Pächter, die allesamt aus Halle an der Saale stammen, eher zufällig gestoßen. „Wir haben die offizielle
Ausschreibung gelesen und danach ging alles relativ schnell und glatt über die Bühne“, beschreibt Spott, der in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit mit den Vertretern der Stadt hervorhebt, den Gang
der Dinge. „Die Besitzer kommen uns sehr entgegen.“ Für das beiderseitige Entgegenkommen spricht wahrscheinlich nicht zuletzt die Tatsache, dass sich „die Neuen“ an einem grundsoliden Konzept
orientieren. Fundamentale Veränderungen sind nicht vorgesehen. „Selbstredend bleibt der Grundcharakter des historischen Hauses erhalten“, unterstreicht Spott, „und auf der Speisekarte werden bürgerliche,
traditionelle und unter Verwendung regionaler Produkte zubereitete Gerichte eine dominante Rolle spielen.“
Zudem soll die Rolle des Ratskellers und seiner Festsäle als gern gebuchter
Veranstaltungsort der Ex-Residenz erhalten bleiben und womöglich um einige Sonderveranstaltungen ergänzt werden. Ebenso wird das Publikum im Servicebereich auf bekannte Gesichter nicht verzichten müssen. Das
Trio plant die Übernahme von zwei fest angestellten Mitarbeitern sowie fünf oder sechs Aushilfen und eines Kochlehrlings. „Zunächst steht aber das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund“, betont Spott.
Dass das schon im Vorfeld der offiziellen Eröffnung funktioniert, hat eine Vortagsveranstaltung der Senioren-Union unter Beweis gestellt. Für deren Teilnehmer öffneten sich die Türen des Le-Theule-Saales bereits
am 28. Juli. „Völlig aufregungslos und ohne irgendwelche Probleme“, wie Unionsvorsitzender Friedel Pörtner konstatierte
Quelle:Landeszeitung v.30.7.11
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